Liebe Freund*innen und Partner*innen der Hamburger Klimawoche,

neue Studien zu Nachhaltigkeit in der Textilbranche zeigen, dass dringend zukunftsfähige Mode den Markt revolutionieren muss, da die sozialen und ökologischen Auswirkungen der weltweiten Textilindustrie enorm sind. Neben der Produktion steht der Konsum im Fokus unseres Klimawochen-Zukunftsdialogs, bei dem wir uns freuen, gemeinsam mit Ihnen und den Expert*innen zu diesem drängenden Thema zu diskutieren.

Wir laden Sie herzlich ein zum:

  2. Klimawochen-Zukunftsdialog

„Kleider machen Klima“

 Dienstag, 4. Juni 2019 um 19 Uhr
im Dockland
NORDAKADEMIE Graduate School, 5. Stock
Van-der-Smissen-Str. 9, 22767 Hamburg

 

Auf dem Podium:

  • Viola Wohlgemuth, Greenpeace,
    Expertin für Konsum und Chemie-Campaignerin der Detox-Kampagne für saubere Kleidung
  • Bina Nöhr, Hamburger Bloggerin (stryleTZ),
    Influencerin und Modedesignerin aus dem Bereich Fair und Green Fashion
  • Christina Ben Bella, Cotton made in Africa,
    Fachfrau für zertifizierte Baumwolle der Aid by Trade Foundation
  • Thekla Wilkening, Kleiderei,
    Gründerin des Kleider-Leihmodells und Expertin für Kreislaufmodelle

Moderation: Jörg von Grass

Die Textil- und Modeindustrie ist für etwa 10 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich. Auch bei der Umweltverschmutzung liegt sie ganz vorn. Das Umweltbundesamt berechnete zudem, dass 25 Prozent des weltweiten Insektizideinsatzes beim Anbau von Baumwolle anfallen. Die großen Mengen Wasser, die für den Anbau und die Verarbeitung von Baumwolle benötigt werden, lassen ganze Gebiete austrocknen, wie etwa den zentralasiatischen Aralsee.

Diese und weitere „schmutzige“ Fakten verdeutlichen, dass die schnelllebige glamouröse Fashionwelt nicht nur „Kleider, die Leute machen“ hervorbringt, sondern dass die so produzierten Kleider und schnell vergängliche Trends nicht gut für unser Klima sind.

Was sind die Alternativen?

Im 2. Klimawochen-Zukunftsdialog diskutieren die Gäste mit dem Publikum, was jede*r Einzelne bei alltäglichen Kaufentscheidungen beachten kann. Die Veranstaltung gibt Hilfestellung für nachhaltigen Konsum, Wegweiser im Ökosiegel-Dschungel und ein Blick hinter die Kulissen der Textilindustrie, der Prozessketten sowie ihrer ökologischen und sozialen Folgen.

Nach der Diskussion und den Gesprächen mit unseren Podiumsgästen gibt es ausreichend

Zeit zum Netzwerken und persönlichem Austausch. Veranstaltungsende ist um 21:30 Uhr.

Die Veranstaltung wird gefördert durch die Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung aus Überschüssen von BINGO! Die Umweltlotterie und die NORDAKADEMIE Stiftung. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Anmeldung erbeten: https://tinyurl.com/hkw-zukunftsdialog2