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Wir fischen uns zu Tode – wie steht es um den Schutz unserer Hochsee?

29. September, 13:00 Uhr - 15:00 Uhr

Rechtlich gesehen hat auf einen großen Teil der Weltmeere niemand Anspruch – nur im küstennahen Teil des Meeres, das heißt, bis zu 200 Seemeilen vom Land entfernt, hat der angrenzende Staat gewisse Hoheitsrechte. Hinter der sogenannten „Ausschließlichen Wirtschaftszone“ beginnt die Hohe See. Sie umfasst zwei Drittel der gesamten Ozeane und gehört niemandem – und damit letztlich allen.

Das ist ein Problem, aber auch eine Verpflichtung. Wenn in Hochseegebieten Ölindustrie und Großfischerei nicht ungehindert Leben und Bodenschätze ausbeuten sollen, braucht es viele Schutzzonen fernab der Küsten. Bislang ist lediglich ein Hundertstel der Hohen See auf diese Weise geschützt.

Das hat einen Grund: Bisher gibt es kein globales Regelwerk zur Errichtung und Kontrolle von Meeresschutzgebieten auf der Hohen See. Das geltende Seerecht konzentriert sich viel mehr auf die Nutzung der Ozeane als auf deren Schutz. Deshalb arbeiten Vertreter internationaler Regierungen unter dem Dach der Vereinten Nationen mit dem Ziel, ein weltweites Abkommen zu entwerfen – ähnlich dem Pariser Klimaschutzvertrag, aber für den Erhalt gesunder Weltmeere.

Diskussion mit Sandra Schöttner von Greenpeace und Ralf Sonntag, Senior Advisor Marine Conservation
Moderation: Frank Schweikert, Deutsche Meeresstiftung

Text: Greenpeace

Details

Datum:
29. September
Zeit:
13:00 Uhr - 15:00 Uhr
Eintritt:
kostenlos
Veranstaltungskategorien:
,

Weitere Angaben

SDGs
14-Meeresschutz
Zielgruppe
Erwachsene, Expert*innen, Laien

Veranstaltungsort

Rathausmarkt
Rathausmarkt
Hamburg, Hamburg 20095 Deutschland
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