Der Energie-Talk am 16.09. thematisierte die Alternativen einer zentralen Energieversorgung mit Ferntrassen einerseits und dezentraler Netzwerke andererseits. Prof. Dr. Claudia Kemfert (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung e.V.) verneinte auf Basis hauseigener Berechnungen die Notwendigkeit eines Ferntrassen-Baus im großen Stil für die nächsten 10 Jahre. Heidjer Reetz (buzzn.net) warb aus der Praxis heraus für dezentrale Lösungen, die Joachim Binder (EnergieNetz Hamburg eG) insbesondere um den Aspekt der Bürgermitbestimmung erweiterte. Tobias Knahl (Handelskammer Hamburg) plädierte für eine Mischung aus zentralem und dezentralem Ansatz.

Einigkeit herRückschau_Energie-Talk_2_c_Thies_Iboldrschte unterdessen beim Ziel einer Energieversorgung aus komplett erneuerbaren Energien – und auch die Hamburger Wirtschaft ist gegenüber der Energiewende im Bundesvergleich überdurchschnittlich positiv eingestellt, wie Tobias Knahl anhand des Energiewendebarometers darstellte.

 

 

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