Das war die Hamburger Klimawoche 2017

 

Samstag, 30. September & Sonntag, 1. Oktober 2017

 

Themenpark beim Messegelände Fernsehturm

Viele Mitmachaktionen, tolle Aussteller und leckeres Essen für die ganze Familie!

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Fotos von Carolin Peiseler & Stephanie Barrientos

 


 

Freitag, 29. September 2017

 

Klimakonzert und Gespräch mit Sarah Lesch & Kathrin Hartmann (Voract: Benni Benson)

Veranstaltungsort: Hauptkirche St. Petri

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Fotos von Carolin Peiseler & Katrin Detter

 

Energiepartnerschaft mit Afrika liefert mehr als sauberen Strom

Veranstaltungsort: Deutsche Gesellschaft Club of Rome, unter Anleitung der DESERTEC Foundation

Interessante knappe drei Stunden verbrachte eine 8. Klasse der Stadteilschule Hamburg-Mitte mit dem Thema nachhaltige Energien unter Anleitung der DESERTEC Foundation. Eine Kombination Vorträgen, Lern- und Ratespielen sowie eine angeregte Klassendiskussion brachte den Kindern das Potenzial der Sonnenenergie näher. Insbesondere die Zukunftsversion von DESERTEC und die Idee großer Solarthermieanlagen in Nordafrika, sowie die Wohlstandsverteilung und Energieverbrauch zwischen der Nord- und Südhalbkugel, beschäftigte die Gruppe. Am Ende waren sich alle einig viel Neues gelernt zu haben und der verspätete Schulschluss ins Wochenende fiel erst hinterher und ohne Beanstandung auf.

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Review von Kjeld Neubert

 

Deutsches Klimarechenzentrum: Führung, Vernissage & Vortrag „Kunst trifft Computer – Zur Ästhetik der Visualisierung“

Michael Böttinger & Thomas Ludwig, DKRZ

Nach einer kurzen Begrüßung im Foyer des DKRZ war jeder Besucher eingeladen, sich mit den Künstlern und deren Werken der Vernissage zur Kunstausstellung „Umwelt im Ökologiediskurs: Sonne-Wasser-Erde-Luft“ auseinanderzusetzen. Die Ausstellung ist öffentlich zugänglich und kann während der Geschäftszeiten des DKRZ besucht werden.

Michael Böttinger erläuterte gleich zu Beginn seines Vortrages „Kunst trifft Computer- zur Ästhetik der Visualisierung“ den Unterschied zwischen Wetter und Klima. In der Folge seines Vortrags legte er dar, wie Hochleistungsrechner aus unzähligen Datenmengen die verschiedensten Klima-Szenarien errechnen können. So ist es z.B. möglich, mit dem Rechner erhöhte CO2 Gehalte der Luft zu simulieren und zu berechnen, welche Parameter sich daraufhin verändern und beeinflusst werden. Dies ist bildlich derart darstellbar, dass sich die Simulationen wie Kunstwerke ausnehmen und durch ihre Einzigartigkeit faszinieren.

3,6 PFLOPS, >100 000 Prozessorkerne, 240 TB, 54 PB Festplatten. Dies sind nur einige der beeindruckenden Eckdaten, die uns bei der Führung durch das Klimarechenzentrum nähergebracht wurden und das DKRZ als eines der bedeutendsten Rechenzentren Europas beschreiben. Die enorme Rechenleistung ist atemberaubend. Im Vergleich dazu ist der Raumbedarf der Supermaschinen eher gering. Nicht jedoch die Wärmeleistung, die hier erzeugt wird. Diese soll künftig sogar zum Beheizen von Räumen genutzt werden.

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Fotos & Review von Mathieu & Sylvia Guillemenet & Carolin Peiseler

 

Theaterstück „Bis zum letzten Tropfen“

Veranstaltet von der KinderKulturKarawane im Rahmen der creACTiv-Kampagne (CreACTiv für Klimagerechtigkeit, (kulturelle) Bildung für nachhaltige Entwicklung) mit dem Teatro Trono aus El Alto, Bolivien, und der 10. Klasse der Fritz-Schumacher-Schule Hamburg

Instrumente, Pantomime und Zirkustechniken – Die Theatergruppe Teatro Trono ging vor 25 Jahren mit einer Gruppe von Straßenkindern in einer Erziehungsanstalt in La Paz hervor und überzeugt heute unter Betreuung des Sozialarbeiters und Theaterpädagogen Ivan Nogales von großem schauspielerischen Talent und einem Appell an den Umgang mit unserer Umwelt. „Ende des Hungers“, „Wir wollen jetzt alle krimafreundlich sein“ und „Klimawandel ist der neue Fein“ sind nur einige der dringenden Botschaften, die die Theatergruppe und Schulklasse mit ihrem gemeinsamen Stück für eine nachhaltige und faire Entwicklung demonstriert haben.

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Fotos & Review von Katrin Detter

 

Der Energieberg Georgswerder – Von einer Deponie zu einem Ort des Ressourcenschutzes

Mitmachaktion, Informationszentrum Energieberg Georgswerder

Wie es gelingen kann, eine Giftmülldeponie in ein Energiezentrum zu verwandeln, lernt man auf dem Energieberg Georgswerder. Hier ist es geglückt, eine ehemalige Deponie, auf der bis in die 1970er Jahre legal hochgiftiges Dioxin verklapppt wurde, zu stabilisieren. Heute kann hier durch Wind, Sonne und Gas nachhaltig Energie gewonnen werden. Davon konnten sich auch 24 SchülerInnen der Ida Ehre Schule überzeugen. Nach einer Einführung durch einen Film, wurde am Modell das Prinzip des Energiebergs erläutert. Ein anschließender Rundgang vermittelte einen Eindruck über die Dimensionen des Berges.

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Review & Fotos von Mathieu & Sylvia Guillemenet

 

 


 

 

Donnerstag, 28. September 2017

 

Science Slam im Mojo Club

Geballte Wissenschaft in 10 Minuten, verpackt in spannenden und anschaulichen Vorträgen: Das gab es beim Science Slam im Rahmen der Hamburger Klimawoche rund um die Themen Klima, Nachhaltigkeit und Energie.

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Review & Fotos von Carolin Peiseler und Frank Schweikert

 

„The true cost – Der Preis der Mode“

Sonderfilmvorführung im Abaton-Kino und anschließende Publikumsdiskussion mit Dr. Anke Butscher der Gemeinwohl Ökonomie Hamburg und Lisa Muhr vom Modelabel „Göttin des Glücks“

„Harte Kost“ kündigte die Gemeinwohl-Ökonomie Hamburg bei der Begrüßung vor dem Film an und versprach damit nicht zu viel. „The True Cost“ zeigt das System der Modeindustrie und seine weltweiten Auswirkungen anschaulich und facettenreich. Zum einen flossen auch im gut gefüllten oberen Kaal des Abaton einige Tränen bei Schicksalen wie dem einer Näherin aus Bangladesh, die unter härtesten Bedingungen für eine bessere Zukunft für ihr Kind und sich selbst kämpft, oder der Tragödie indischer Dörfer, die heftigst unter den Verschmutzungen der Lederproduktion leiden. Zum anderen überraschte der Blick auf die größeren wirtschaftlichen Zusammenhänge, der westliche „Fast Fashion“-Konsumenten ebenso als Opfer darstellt wie z.B. die Bevölkerung Haitis, die mit Altkleiderspenden im wahrsten Sinne des Wortes vermüllt wird. Auch den Baumwollanbau thematisiert „The True Cost“ mit erschütternden Bildern. Deutlich wurde: Im Mittelpunkt stehen Gewinne, nicht aber Menschen und das Gemeinwohl.

Das änderte sich in der anschließenden Diskussion mit Lisa Muhr, Mitgründerin des öko-fairen Modelabels „Göttin des Glücks“ und Pionierin der Gemeinwohl-Ökonomie. Es sei „nicht zu verstehen, dass ausbeuterisch entstandene Produkte billiger sein dürfen als faire Produkte“. Anschaulich und kurzweilige klärte Muhr über Standards im fairen Textilhandel auf, berichtete von der eigenen Unternehmensgründung und forderte einen „Code of Product“ auf europäischer Ebene. Aus diesem packenden Abend ist sicher niemand gegangen, ohne sich kräftig Gedanken über seinen Kleiderschrank oder die Gemeinwohl-Ökonomie als alternatives Wirtschaftsmodell zu machen!

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Review & Fotos von Timo Büdenbender

 

Jeder Kauf ist eine Klimaentscheidung!

BUDNI Filial-Entdeckungstour für Schülergruppen
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Solaroffensive Hamburg: Wie geht PV-Mieterstrom in der Praxis?

Veranstaltet von EnergieNetz Hamburg eG, Greenpeace Energy eG, Hamburg Energie GmbH, LichtBlick SE und Naturstrom AG

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Review & Fotos von Carolin Peiseler und Sarah Witte

 

Die Feinstaub-Patrouille – Durchatmen an Hamburgs Schulen

Bildungsprogramm mit Breeze Technologies am Jungfernstieg

Was ist Luftverschmutzung eigentlich genau? Woher kommen die Schadstoffe? Und welche Auswirkungen haben sie auf Mensch, Natur und Klima? Die Schülerinnen und Schüler entwarfen in Kleingruppen eigene Messgeräte aus alltäglichen Haushaltsmitteln. Diese können sie nun an verschiedene Stellen im Außen- und Innenbereich ihrer Schulen anbringen, um die Feinstaubkonzentration, als Indikator für die Luftqualität an der Schule, annäherungsweise abzubilden.
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Szenische Lesung „Der Weltuntergang“

Mit Minni Oehl, Ingo Braun und dem Musiker Christian Marzek, eine Produktion der Minni Oehl Company mit Unterstützung des Vereins Aqua Vision ev

Am Donnerstagabend wurde den Besuchern der einzigen funktionstüchtigen Flussschifferkirche Deutschlands eine szenische Lesung der Extraklasse geboten. Diese Kirche allein ist schon ein Besuch wert und schafft eine wunderbare Atmosphäre. Das humorvolle Stück „Der Weltuntergang“ mit seinem doch traurigen Kern wurde von dem jüdischen Autor Jura Soyfer 1936 uraufgeführt, drei Jahre bevor er im KZ Buchenwald mit 27 Jahren starb. Die Geschichte erzählt von der Entscheidung des Planetenrates die Erde von der Krankheit Mensch mithilfe eines Kometen zu befreien. Zurück auf der Erde wird diese Gefahr nicht für ernst genommen und Professor Guck verzweifelt an seinem Versuch Unterstützung für seine Weltrettungsmaschine zu finden. Wirklich lebendig wurde diese Lesung erst durch die talentierte und engagierte Improvisation von Minni Oehl und Ingo Braun mit einer idealen musikalischen Untermalung von Christian Marzek. Ermöglicht wurde diese Aufführung vom Verein Aqua Vision, welcher sich das Ziel gesetzt hat durch Kunst und Kultur die Bedeutung vom bewussten Umgang mit unserem Planeten und insbesondere dem Wasser zu vermitteln.

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Review von Kjeld Neubert

 

Feuerwehr zum Anfassen – Technikvorführung von Teleskopmast-, Lösch- und Rettungswagen

Mitmachaktion der Feuerwehr Hamburg

Die „schwimmenden Klassenzimmer“ bei der Mitmachaktion der Feuerwehr Hamburg. Die Schüler waren besonders beeindruckt von dem Notarztwagen und dem Bergungsgerät, mit dem Verunfallte aus ihren Autos geschnitten werden.

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Review & Fotos von Carolin Peiseler

 


Mittwoch, 27. September 2017

 

Betrieblicher Umweltschutz

Vortrag vom ÖKOPROFIT Club Hamburg

Bei dieser Veranstaltung präsentierte der ÖKOPROFIT Club Hamburg anhand von drei Vorträgen seiner Mitglieder die Vorteile und Möglichkeiten von Betrieblichen Umweltschutz. Der autarke und selbstverwaltete Club legt Wert auf einen nachhaltigen Fokus und entwickelte ein Umweltmanagement System um umweltrelevante Herausforderungen in Unternehmen zu identifizieren. Hierbei geht es hauptsächlich um die Planung kostensenkender Umweltmaßnahmen bei denen im Schnitt fast 50 % ohne zusätzliche Investitionen absetzbar sind. Die drei anwesenden Betriebe betonten die ungeheure Bedeutung von zertifizierten umweltschonenden Maßnahmen in der modernen Wirtschaft, insbesondere im Falle von Großausschreibungen. Doch nicht nur zusätzliche Aufträge seien die Vorteile von freiwilligem Klima- und Umweltschutz, auch versteckte Betriebskosten können gesenkt werden, indem die Unternehmen genauer auf ihre Klimabilianz achten. So werden zum Beispiel Drehorte oder Konferenzen an nähere Standorte verlegt um Reisekosten zu sparen, und damit auch gleichzeitig den Treibhausgasausstoß zu verringern. Ein weiteres Beispiel handelte von einem einzigen zusätzlichen Arbeitsschritt, der eine enorme Ressourceneinsparung bei der Verwendung von Chemikalien bewirkte, welche oft fälschlicherweise unverdünnt verwendet wurden. Außerdem wurde hervorgehoben, wie abschreckend die Erstellung einer betrieblichen Klimabilianz am Anfang  erscheint, in der Durchführung aber doch relativ simple ist und sich niemand einschüchtern lassen solle. Bei einer anschließenden Podiumsdiskussion wurden einzelne Themen vertieft und angeregt diskutiert.

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Fotos & Review von Kjeld Neubert und Chiara Wöhle

 

Konsum neu denken

Podiumsdiskussion mit Stefan Schridde, Autor von „MURKS? NEIN DANKE!“ (www.murks-nein-danke.de/buch) und Prof. Dr. Michael Braungart, Cradle to Cradle

Stefan Schridde und Michael Braungart haben bei der Podiumsdiskussion die Begebenheiten für den Konsum heute reflektiert. Thematisiert wurde auf der problemorientierten Seite die bestehende Warenflut, Beschleunigung, Verschwendung & Kurzlebigkeit der Produkte, Nachhaltigkeit vs. Innovation und die geplante Obsoleszenz von Herstellern, denen wir als Konsumenten häufig ausgesetzt sind. Autarker Konsum, das Craddle to Craddle Paradigma, Kreislaufwirtschaft und Facetten des nachhaltigen Konsums wurden als Lösungsansatz gegenübergestellt, um nicht zuletzt die Schwierigkeit zu demonstrieren, eine umfassende Lösung für die vorherrschenden Problematiken mit Gebrauchs- und Verbrauchsgütern zu finden. Konsum soll kein Kopfzerbrechen bereiten, sondern Spaß bereiten dürfen. Deshalb sehen die Vortragenden besonders auf der Herstellerseite die Pflicht, Produktverantwortung zu übernehmen und nachfolgend dem Konsumenten zu ermöglichen, eine nachhaltige Lebensweise einfach gestalten zu können. Denn Möglichkeiten, sich als Konsument für eine nachhaltige Entwicklung und Konsum einzusetzen sind vielzählig und eine große Bürde für ein Individuum. Stefan Schridde und Michael Baumgart haben nahe gelegt, sich auch als KonsumentIn für ein oder zwei Themen zu entscheiden, und sich für die nachhaltige Entwicklung dieser einzusetzen, beginnend in den eigenen vier Wänden über Kommunikation im Bekanntenkreis bis zur Kommunikation mit den vernetzen Personen, Parteien und Institutionen im eigenen Umfeld.

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Review  & Fotos von Katrin Detter

 

Offshore Wind INSCHOOL

Bildungsprogramm mit der Stiftung OFFSHORE WINDENERGIE

Bei den halbtägigen Workshops erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler das ganze Spektrum der Offshore-Windenergie. Sie lernten, wie eine Offshore-Windenergieanlage funktioniert und wo der Wind am stärksten weht. Sie haben sich  zu der Energiewende positioniert und die Herausforderungen bei Bau und Betrieb eines Offshore-Parks kennengelernt.
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Dienstag, 26. September 2017

 

Umwelt im Ökologiediskurs: Sonne – Wasser – Erde – Luft

Kunstausstellung in der Galerie Kunststätte am Michel

Malerei:  Ary G. Cárdenas (1961, Buenos Aires, Argentinien), Chilo (1927, Cochabamba, Bolivien), Maren Fiebig (1960, Hamburg), Jürgen G. Haberstroh (1942, Freiburg/Breisgau),  Alexander F. Jagelowitz (1938, Kaunas, Litauen), Alicia Sotille (1931, Azul, Argentinien), Gerhard Stadlober, (1936, Scheiflingen/Steiermark, Österreich), Helmut Stürmer (1968, Kraljevo, Serbien), Mads Svendsen-Merbeth (1958, Aarhus, Dänemark), Susan Wortmann (1965, Hamburg)

Skulpturen: Pablo Blanco (1967, Lima, Peru), Oswaldo Pulidio (1955, Bogota, Kolumbien)

Die Ausstellung findet ein ganzes Jahr lang statt, wobei der Großteil der Gemälde und Skulpturen im DKRZ ausgestellt sind (Eröffnung der Ausstellung dort am 29.09. – siehe eigene Veranstaltung)

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Fotos & Review von Caroline Haase

 

Geschichte trifft Zukunft: Führung durch den weltweit einzigartigen Energiebunker

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 Fotos von Wiebke Hagen

 

Der Energieberg Georgswerder – Von einer Deponie zu einem Ort des Ressourcenschutzes

Mitmachaktion, Informationszentrum Energieberg Georgswerder

Heute besuchte die 10. Klasse aus Blankenese den Energieberg in Georgswerder und seinen gebändigten Drachen. Unter der Windkraftanlage auf dem 40 m hohem Berg und dem unscheinbaren Gras schlummern noch heute Unmengen an Giftstoffen wie zum Beispiel Dioxin, heute gebändigt durch Hamburgs größten Regenschirm. Die kombinierte Nutzung aus Faulgasen, Windkraft und Solarenergie verwandelt den mit giftigstem Ort Europas in eine Landschaft der erneuerbaren Energien, welche heutzutage für jeden frei zugänglich ist und einen schönen Ausblick liefert.

Review von Kjeld Neubert

 

Die Fußabdrücke des Menschen im Meer

Bildungsprogramm der Deutschen Meeresstiftung

Weshalb braucht jeder Bewohner des Meeres einen intakten Lebensraum und wie stellt der Mensch ein Ungleichgewicht her? Diese Fragen waren unter anderem Thema beim Workshop “Die Fußabdrücke des Menschen im Meer” der Deutschen Meeresstiftung. Schülerinnen und Schüler haben gemeinsam erforscht, was Teile unserer Hygiene- und Kosmetikprodukte in Fischmägen zu suchen haben und wie wir im Alltag mithelfen können, die artenreichen und faszinierenden Meere und Arten zu schützen.

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Foto & Review von Katrin Detter



Montag, 25. September 2017

 

Climate Justice Now!

Podiumsdikussion mit Sabine Minninger, Dipl. Geografin und Referentin für Klimapolitik bei Brot für die Welt mit dem Schwerpunkt Klimawandel und Entwicklungsfragen und Juliane Schumacher, Diplom-Geoökologin und Politikwissenschaftlerin, Journalistin und Autorin zu Umwelt- und Wirtschaftsthemen

Juliane Schumacher und Sabine Minninger berichteten im Rahmen der Podiumsdiskussion über Klimagerechtigkeit und die Missstände und verheerenden Katastrophen in Entwicklungsländern, die in den vergangenen Jahren zahlreiche Todesopfer forderten – und man verhindern hätte können. Vor allem die ärmsten Menschen in Hochrisikoländern sind häufig (auch klimabedingten) Extremereignissen  ausgesetzt, die ihre Ernten, Einkommen und Existenz bedrohen. Sabine Minninger betonte die dringliche Notwendigkeit, internationale nachhaltige Entwicklung zu fördern und die betroffenen Länder mit essentieller Förderung und Ausstattung zu unterstützen. In der anschließenden Publikumsdiskussion wurde thematisiert, wie wir die Nachhaltigkeitsziele der United Nations in die Gesetzgebung, in das Wirtschaftssystem und in die Konsumwelt integrieren können. Das Thema Klimagerechtigkeit ergänzte Sabine Minninger mit dem Statement, dass Dritte Welt Länder nicht den gleichen Fehler wie wir machen dürften, sondern der Schritt der fossilen Ressourcenausbeutung übersprungen werden müsse. Wo hierbei die Gerechtigkeit bleibt? Die westlichen Staaten müssten diese Entwicklung bezahlen. Eine spannende Diskussion mit vielen anregenden Beiträgen aus dem Publikum und von den Referentinnen.

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Fotos & Review von Katrin Detter

 

Geschichte trifft Zukunft: Führung durch den weltweit einzigartigen Energiebunker

Im Rahmen des Chemieunterrichts besuchte die 11. Klasse der Stadtteilschule Hamburg-Mitte den Energiebunker in Wilhelmsburg. Schon von außen macht der riesige Komplex einen massiven Eindruck, der dann aus einer Höhe von 30 Meter einen schönen Ausblick über die Elbinsel bis zur Innenstadt und den Hamburger Bergen ermöglicht. Eine Führung durch den ehemaligen Flakbunker rundete den Besuch ab und verdeutlichte allen wie aus dem Mahnmal einer dunklen Vergangenheit ein Symbol für den Klimaschutz entstehen kann. Besonders beeindruckend ist auch der Großwärmespeicher im Inneren des Bunkers mit einem Fassungsvermögen von zwei Millionen Litern, wo die gewonnene Wärme aus dem biomethanbefeuerten Blockheizkraftwerk und der solarthermischen Anlage auf dem Dach gespeichert und an 3000 umliegende Haushalte weitergegeben wird.

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Fotos & Review von Kjeld Neubert

 


Sonntag, 24. September 2017

 

Ökologische Stadtrundfahrt – Hamburger Ebbe und Flut

Eröffnungsveranstaltung der 9. Hamburger Klimawoche von dem Verein „Rettet die Elbe e. V.“ und dem ADFC

Die vom ADFC unterstützte Fahrt bildete den Auftakt der Klimawoche. Pünktlich um 12:00 Uhr startete sie am Sonntag im Museumshafen Övelgönne. Die Leitung der Tour oblag Herrn Baumgardt vom Förderkreis „Rettet die Elbe“ e.V.. Über die Landungsbrücken führte die Route in die Hafencity und nach einem Stopp in Ballindamm endete sie schließlich auf Kreetsand. Den knapp zwanzig Teilnehmern wurde ein mit schlüssigen Daten untermauerter Einblick in das Tidengeschehen im Raum Hamburg gegeben.
Dabei wurde allen klar, wie sich das Sediment während Ebbe und Flut verhält und so konnte jeder den Einfluss der Elbvertiefungen auf diese Bewegungen nachvollziehen. Außerdem wurden die Auswirkungen des Transportgeschehens auf dem Fluß auf den ökologischen Fussabdruck des Hamburger Hafens deutlich. Am Endpunkt der Reise zeigte der Tourleiter verschiedene Lösungsansätze auf, wie diverse Maßnahmen wie z.B. Flutungsausgleichsflächen nachhaltig und ökologisch sinnvoll geplant werden könnten.

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Fotos & Review von Mathieu & Sylvia Guilleme

 

„Immer noch eine unbequeme Wahrheit – Unsere Zeit läuft (OmU)“

Sonderfilmvorführung im Abaton-Kino

Auch wenn ihn der US-amerikanische Kongress nicht ausreden lässt, kämpft Al Gore weiter für unseren Planeten und gegen den Klimawandel. Der Film zeigt rasant schmelzende Gletscher und überflutete Straßen. Er zeichnet den Weg nach, bis das Pariser Klimaschutzabkommen 2015 endlich von allen Staaten mitgetragen wurde. Und er motiviert dazu, dass jeder einzelne etwas für die Umwelt tun kann.

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Review von Katrin Meyer