Aktionen der TU Harburg
| Aktion | Deck | Fläche | Beschreibung |
|---|---|---|---|
| Elbe-Modell | Informations-Deck | E1/3b | Präsentation des 10 Meter langen Elbe-Modells |
| Wassersäulen | Informations-Deck | E1/3b |
Die Technische Universität Hamburg-Harburg
Die Kernidee von Forschung und Lehre an der Technischen Universität Hamburg- Harburg (TUHH) ist, Technik für die Menschen zu entwickeln. Die TUHH ist eine wettbewerbsorientierte, unternehmerisch handelnde Hochschule der Ingenieurwissenschaften. Am Institut für Wasserbau des Studienganges Bauingenieur- und Umweltingenieurwesen entwickelten die Wissenschaftler verschiedene Instrumente, mit denen sich Bürger über ihr Hochwasserrisiko informieren können und Auskunft über Möglichkeiten der Eigenvorsorge erhalten. in von der TUHH organisierten Lerngruppen stehen ihnen die Wissenschaftler für eine Fachberatung zur Verfügung. Wasserröhren-Sturmflutsimulation für Wilhelmsburg
Durch Klimawandel ist nicht auszuschließen, dass sich in diesem Jahrhundert der Elbewasserstand um bis zu 85cm in Hamburg erhöht. Hierdurch wird sich das Restrisiko einer Deichüberflutung bei einer Sturmflut deutlich erhöhen. Das Institut für Wasserbau an der Technischen Universität Hamburg-Harburg erforscht, wie sich das Hochwasser unter diesen Umständen bei einer Sturmflut in Wilhelmsburg ausbreiten würde. Als anschauliches Modell verwenden die Wissenschaftler ein Netz aus miteinander verbundenen Röhren das mit Wasser geflutet wird. Die Besucher können anschaulich und gleichzeitig eindrucksvoll und mit „trockenen Füßen“ die Überflutungen an selbst gewählten Stellen in Wilhelmsburg erleben. Während der Besucher im Tidenmodell die Auswirkungen von verschiedenen Sturmflutszenarien des Klimawandels für einen Tidenstrom wie die Elbe beobachten kann, ermöglicht das Wasserstandsäulenmodell der TUHH und die Internetplattform FLORETO der TUHH die Einschätzung seiner eigenen Situation.
Hochwasser in Hamburg – Das Tidenmodell
Das Tidenhochwasser der Elbe läuft in Hamburg cirka einen Meter höher auf als an der Elbmündung in Cuxhaven. Am Tidenmodell der Technischen Universität Harburg kann der Besucher diesen Effekt nachvollziehen und auch entdecken, was mit dem Strom 10 Meter lange Tidenmodell wird im Zyklus einer Tide mit Wasser befüllt und veranschaulicht den Strömungsvorgang für den gesamten Elbbereich der Metropolregion von Cuxhaven bis Geesthacht. Prof. Dr. Pasche entwickelte dieses Tidenmodell im Auftrage der HPA, um zu veranschaulichen, wie durch Rückverlegung der Deiche, Hochwasserpolder und Entwicklung von Tidendynamikräumen das Tidenniedrigwasser aufgehöht und die Sturmflut gedämpft werden kann. Der Besucher erlebt verschiedene Szenarien von Sturmfluten und erfährt, was die Stadt beabsichtigt, um der durch Klimawandel zu erwartenden Zunahme der Sturmflut zu begegnen. Die verschiedenen Hochwasserszenarien im Elbef lutmodel l bietet Raum zum Experimentieren und Nachdenken: Sowohl über die drohenden Auswirkungen des Klimawandels vor der Hamburger Haustür als auch über die Situation jedes Einzelnen. Wie verwundbar bin ich, wenn das nächste Hochwasser kommt? Die Experten des Arbeitsbereichs Wasserbau der Technischen Universität geben praktische Tipps zur Vorbereitung auf ganz extreme Sturmflutsituationen mit Deichversagen und auf Hochwasser, die durch Starkregen ausgelöst werden. Persönlich informieren die Wissenschaftler über intelligente Anpassungsmaßnahmen, mit denen die Stadt ihre Bürger gegen kommende Überflutungen ihrer Bezirke schützen kann.
Informations-Infos:
• www.tu-harburg.de
Etage E1 Fläche 3b
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